Wagyu heißt übersetzt “japanisches Rind” und steht für besondere Rinderassen japanischen Ursprungs. Unter diesem Sammelbegriff finden sich vier Ringerrassen: Kuroge (schwarz), Akaushi (rot/braun), Shorthorn und Polled. Nur die beiden erstgenannten Rassen haben Japan verlassen. Oftmals ist Wagyu unter dem Namen “Kobe-Rinder” bekannt.
Der Name Koberind oder auch Kobefleisch unterliegt einem Gebietsschutz, der sich auf die Region Kobe, in der japanischen Präfektur Hyogo, bezieht. Nur Wagyurinder, die in dieser Region Kobe geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden dürfen den berühmten Namen “Kobe” tragen. Vergleichbar ist dies mit dem „Champagner” – auch dieser ist regional begrenzt. Genauso verhält es sich mit Wagyurindern aus der benachbarten Stadt Matsusaka in der Präfektur Mie. Matsusaka -Fleisch ist in der Regel von weiblichen Tieren und extrem marmoriert. Nur Fleisch von Rindern aus Matsusaka darf sich auch so nennen.

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